Informationen zum GYPT - Übersicht

Ablauf des Wettbewerbs

Das GYPT stellt euch 17 anspruchsvolle Physik-Rätsel. Diese Fragestellungen erforscht ihr im GYPT-Zentrum oder an eurer Schule im Vorfeld des Turniers. Wie bei einer richtigen wissenschaftlichen Tagung präsentiert ihr eure Ergebnisse anschließend in der Turnier-Arena und diskutiert sie mit den anderen Teams. Ziel ist es, eine Jury von euren Lösungsideen zu überzeugen. Denn eines ist sicher: Es gibt nie nur eine richtige Antwort. Ihr müsst echte Forschungsarbeit leisten, um zu gewinnen. Die besten Teams eures Zentrums fahren anschließend zum GYPT-Bundeswettbewerb nach Bad Honnef und treten dort gegen andere Teams aus ganz Deutschland an. Die Besten des GYPT fahren als Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft zur Physik-WM, zum nächsten International Young Physicists‘ Tournament (IYPT) mit Teams aus rund 30 Ländern. Um euch darauf vorzubereiten, ist die Turniersprache bereits beim GYPT Englisch.

Physikalische Forschungsaufgaben

Grundlage des Wettbewerbs bilden die 17 Problemstellungen des IYPT. Beim Tüfteln an den gestellten Rätseln geht ihr wie professionelle Forscherteams vor. Ihr recherchiert in der Literatur, tauscht euch mit Expertinnen und Experten aus, führt Experimente durch und entwickelt theoretische Modelle oder Computersimulationen. Ihr müsst diese Arbeit aber nicht alleine machen: Am GYPT-Zentrum in deiner Nähe wird euer Team von erfahrenen Betreuerinnen und Betreuern unterstützt. Ihr könnt dort die Materialien und Geräte nutzen, um an euren GYPT-Projekten zu arbeiten. Außerdem könnt ihr während der Vorbereitungszeit jederzeit unsere GYPT-Mentoren um Rat fragen.

Qualifikation zur GYPT Endrunde

Unter allen Teilnehmern eures GYPT-Zentrums findet Ende Januar ein Regionalwettbewerb statt. Eigenständige Teams, die nicht an einem der GYPT-Zentren forschen, nehmen mit einer Ausarbeitung an unserem Online-Wettbewerb teil. Die besten Teilnehmer jedes Regionalwettbewerbs werden als Regionalsieger zum GYPT eingeladen. Aus allen übrigen Teams der Regionalwettbewerbe und den eigenständigen Teams des Online-Wettbewerbs, werden die nach Wertung nächstbesten Teams zusätzlich zum GYPT eingeladen. Ihr könnt also trotz großer Konkurrenz an eurem Standort auch als nicht-Regionalsieger zum GYPT gelangen! Genauere Infos gibt es auf der Übersichtsseite zur Qualifikation.

GYPT - Das Turnier

Nach den Regionalwettbwerben im Januar findet im Frühjahr die GYPT-Endrunde im Physikzentrum Bad Honnef statt. Dort tretet ihr in 3er Teams an und stellt eure Forschungsergebnisse Teams aus anderen GYPT-Zentren vor. Dabei ist jeder von euch "Experte" für je eines der 17 Probleme. Nach dem ihr eure Lösung vorgestellt habt, folgt eine wissenschaftliche Debatte, in der euch das gegnerische Team Fragen zu eurer Arbeit stellt. In einer darauffolgenden Runde führt ihr die Debatte zu der Lösung eines anderen Problems aus einem anderen GYPT-Zentrum. Nachdem jeder von euch je ein Problem vorgestellt und debattiert hat, bewertet eine Jury separat die einzelnen Teilnehmer und die Teams. Die Teams mit der besten Punktzahl nehmen am Finale teil, in dem der Turniersieger ermittelt wird. Die besten zehn Einzelteilnehmer erreichen eine weitere Auswahlrunde zur endgültigen Nominierung der deutschen Nationalmannschaft.

Nominierung der Nationalmannschaft

Die nominierten Teilnehmer treten einige Wochen nach dem GYPT in einem finalen Workshop gegeneinander an. Der Workshop findet in Form eines Wochenendseminares in Ulm statt. Die fünf besten Teilnehmer bilden die deutsche Nationalmannschaft und nehmen am IYPT teil. Aber auch die anderen fünf werden mit einer Reise zum Österreichischen Turnier (Austrian Young Physicists' Tournament) belohnt und können sich dort beweisen.